Nutze verschiedene Marketingkanäle

Dieser Artikel ist Teil der Serie Shop-Optimierung.

Schon bei der Konzeption des Shops sollte darüber nachgedacht werden, wie Kunden zu ihm finden werden. Dies kann Auswirkungen auf die grafische oder funktionelle Gestaltung haben. Hier ein paar Anregungen:

Klassische Werbung

Ein durchgehendes Corporate Design (CD) ist notwendig. Werbebotschaften müssen sich auch auf der Website wiederfinden. Die Webadresse (URL) des Shops sollte kurz und leicht zu merken sein. Wenn die URL im Radio durchgesagt wird, sollten entweder Verwechslungen ausgeschlossen sein oder die entsprechenden Domains auf die korrekte Schreibweise weiterleiten. Typische Verwechsler gibt es bei „c“, „k“ und „ck“. Oder bei Mehr-Wort-Domains bei der Schreibweise mit und ohne Bindestrich.

Klassische PR

Auch hier muss die Domains halbwegs eingängig sein. Bei Aussendungen muss penibel auf die Nennung der URL bei der Veröffentlichung geachtet werden. Bei der Austria Presse Agentur APA wird die URL in der Aussendung beispielsweise ohne Hyperlink versandt. Nachtelefonieren ist ein Muss.

Suchmaschinenoptimierung

Schon beim Screen Desgin, bei der Auswahl der URL oder der Festlegung der Menüstruktur spielen die SEO-Anforderungen eine große Rolle. Redaktionell muss auf ausführliche Produktbeschreibungen und eine gute interne Verlinkung der Produkte untereinander geachtet werdden. Technologisch müssen Seitenaufrufe so erfolgen, dass jedes Produkt eine eigene URL hat, die auch direkt aufrufbar ist. Also dürfen Flash, AJAX & Co nur unterstützend, nicht aber als Basistechnologie für die Navigation eingesetzt werden. Wichtig sind auch Dinge wie eine automatisch generierte XML-Sitemap und sinnvolle Texte für Title- und Meta-Description-Tag auf den Produktseiten. Durch Tagging, also das Einblenden verlinkter Keywords, entstehen spezialisierte Seiten mit hoher Keyworddichte.

Keyword Advertising

Sollen Kunden über Suchmaschinenmarketingprogramme wie Google AdWords geworben werden, sind Landingpages ein heißes Thema. Für eine perfekte Conversionoptimierung (Conversion = Kauf oder Anfrage) sollten für jedes Anzeigenthema eine eigene Landingpage erstellt werden. Mit „Landingpage“ wird eine spezielle Seite des Shops bezeichnet, die alle Kaufargumente gebündelt präsentiert und mit einem prominenten „Call to action“ (CTA) zum Kauf auffordert. Grundsätzlich kann jede Produktseite eine Landingpage sein. Vor allem bei allgemeineren Suchbegriffen sind aber Landingpages sinvoller, die entsprechend der Anfrage einen Überblick über mehrere Produkte geben. Auch das Thema Web Analytics ist in diesem Zusammenhang wichtig.

Social Media Marketing

Sollen viele User über das Web 2.0 den Shop erreichen, gilt es zu überlegen wie Content für diese Kanäle bereitgestellt werden kann. Beispielsweise können Videos, Bilder oder auch Texte über Schnittstellen automatisch an Websites wie Facebook, Youtube oder Flickr gesendet werden. ImWebshop werden Links zu Social Bookmarks angeboten. Soll im Social Web direkt geworben werden, gelten für die Website selbst ähnliche Regeln wie beim Keyword Advertising.

Empfehlungsmarketing

Gute Shops sprechen sich ohnehin herum. Will man den Prozess aber beschleunigen, gilt es Anreize für die Weiterempfehlung zu schaffen. Über automatisierte Mails lässt sich dies gut steuern. Einige Tage nach dem Kauf kann Feedback eingeholt und um Weiterempfehlung gebeten werden.  Kleine Geschenke für erfolgreiche Empfehlungen sind da oft sinnvoll. So beitet das Soziale Netzwerk XING beispielsweise 1 Monat Premium-Mitgliedschaft für 10 erfolgreiche Empfehlungen.

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