Podcast zum Thema „Online Shop“ online

In der Sendereihe IT Podcast Austria erschien heute mein Beitrag “Wie startet man einen erfolgreichen Online-Shop”. Sendungsmacher Karl Bonomeo führt durch das halbstündige Interview (Making of). Hier geht’s zum Podcast: http://www.it-podcast.at/media/it-podcast-20-erfolgreicher-online-shop.mp3 (MP3-Audiodatei, 30:58 Minuten).

Inhalte des Interviews

Im Beitrag werden die verschiedenen Aspekte beleuchtet, die beim Start eines Online-Shops zu beachten sind. Angefangen von einer guten Geschäftsidee und/oder einem Alleinstellungsmerkmal (USP) sollten alle notwendigen Funktionen in einem Lastenheft niedergeschrieben werden. Ohne das können keine sinnvollen Kostenvoranschläge eingeholt oder verglichen werden.

In weiterer Folge muss entschieden werden, wie das Produktsortiment kategorisiert und die einzelnen Produkte ansprechend dargestellt werden können. Welche Tools helfen beim Auffinden und Auswählen der Produkte? Volltextsuche, Filternavigation, Produktkonfigurator, Produktvideos, 3D-Animationen, Suchassistenten uvm.

Aus rechtlicher Sicht ist spannend, ob sich der Shop an Konsumenten oder Unternehmer richtet und in welche Länder verkauft wird.

Und wie wird bezahlt? Verschiedene Zahlungssysteme stehen zur Verfügung. „Klassische“ Methoden sind solche, die es schon vor dem Internetzeitalter gab. Wie etwa Vorauskassa, Nachnahme oder Zahlung auf Rechnung. „Moderne“ E-Commerce Zahlungsmittel sind E-Wallets wie Paypal oder Moneybookers. Eine Sonderstellung nimmt dann noch das M-Payment (Mobile Payment) über Mobiltelefone (zB SMS) ein.

Ein weiterer – oft vernachlässigter – Aspekt ist das Thema Online-Marketing. Zu oft kommen Kunden zu mir, die gerade einen Shop machen ließen und nun gerne in Suchmaschinen vorne wären. Und die ich dann mit der bitteren Wahrheit konfrontieren muss, dass ihr neuer Shop zwar schön ist, aber sich nicht für Suchmaschinen optimieren lässt. Wenn beispielsweise die Produktseiten nur über Flash erreichbar sind oder die Inhalte dynamisch nachgeladen werden und daher für Suchmaschinen unsichtbar sind. Aber auch die Bewerbung über Keyword-Advertising erfordert spezielle Maßnahmen, wie die Erstellung spezieller Landingpages.

Einen großen Anteil an den Entwicklungskosten kann die Anbindung an die bestehende Warenwirtschaft einnehmen. Besonders, wenn dieser Teil nicht im Vorfeld genau analysiert und geplant wird. Es klingt einfach, ist aber ein sehr komplexes Thema.

Was gibt es sonst noch? Zum Beispiel Gutscheine, Rabatte, downloadbare Produkte, Cross-Selling, konfigurierbare Produkte, Produkt-Packages, Affiliate Marketing, Social Media Anbindung und vieles mehr. Es lohnt sich, davor darüber nachzudenken.

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